Der Umbau in den 90-er Jahren
Anfang der 90-er Jahre wurde von den ÖBB beschlossen die Baureihe 4010 einer HG-Ausbesserung mit diversen Umbauten und Veränderung zu unterziehen, um die in die Jahre gekommenen Triebzüge dem neuesten Stand der Technik anzupassen.
Die erste Garnitur wurde im Mai 1990 fertiggestellt, dabei handelte es sich um den 4010.022, bei welchem die Eckfenster vorerst nicht verblecht wurden.
Die Triebzüge 4010.023, 4010.024 und 4010.025 wurden für den internationalen Einsatz tauglich gemacht und erhielten Klimaanlagen in den Zwischenwagen und im Steuerwagen, neue Auresin-bedampfte
Fensterscheiben und ein geschlossenes WC-System! Durch diesen Umbau waren sie tauglich für Fahrten nach Deutschland und gelangten unter anderem im EC-Dienst von Linz aus nach Nürnberg und Frankfurt
am Main!
Die übrigen Garnituren wurden in abgespeckterer Version umgebaut und erhielten eine Erneuerung der Sitzpolsterung samt den Bezügen und neue Vorhänge. Die alten Drehfalttüren wurden durch neue
Schwenkschiebetüren ersetzt. Die Eckfenster des Triebkopfes bzw. des Steurwagens wurden wie oben schon erwähnt verblecht. Der Einstieg welcher sich vorher auf der rechten Seite mitten im Führerstand
befand wurde ebenfalls verblecht und ungefähr in die Mitte verlegt. Dadurch ist ein Einstieg in den Führerstand nur durch den Motorenraum möglich. Die Lackierung wurde an die internationalen
ÖBB-Reisezugswaggons angelehnt. So erhielten die Triebzüge ihr "4010 Valousek-Design" in verkehrsrot, umbragrau und grauweiss!
Die Garnituren 4010.010, 4010.011, 4010.012, 4010.013 und 4010.014 erhielten vorerst keine HG-Ausbesserung. Erst nach dem Ausscheiden der Speisewagen im Juni 2001 wurden die 4010.010, 4010.011 und
4010.013 modernisiert. Der 4010.012 und der 4010.014 erhielt keine HG-Ausbesserung, dadurch verkehrten sie in Altlack und wurden schliesslich 2001 kassiert!
4010 in Zürich HB

