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Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV mit neuem Markenauftritt (So, 22 Jan 2012)In diesen Tagen startet der Zürcher Verkehrsverbund die neue Kampagne „STEIG EIN. KOMM WEITER.“. Verschiedene Inserate, Plakate, Radiospots und Online-Aktivitäten zeigen die Vorteile des öffentlichen Verkehrs auf.
Neuer Markenauftritt für den ZVV
Plakat: Zürcher Verkehrsverbund
Mit seiner neuen Kampagne stellt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die Vorteile des öffentlichen Verkehrs in den Fokus seiner Kommunikation.
Im Gegensatz zum bisherigen Kommunikationsansatz rund um Zonentarif, Vernetzung und Reisetipps stehen in der neuen Kampagne Themen wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Ökologie im
Vordergrund. Dadurch unterstreicht der ZVV die Position des öffentlichen Verkehrs als selbstverständliche und naheliegende Alternative zum Auto. Jeder soll je nach Reise und Vorhaben
bewusst dasjenige Transportmittel wählen, das die entscheidenden Vorteile bringt.
Einheitlicher Auftritt
Die marktverantwortlichen Unternehmen im ZVV schliessen sich zum Teil der neuen ZVV-Kampagne an. Mit eigens auf sie zugeschnittenen Sujets schaffen sie einen einheitlichen
Gesamt-Auftritt für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich.
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Der ZVV auf Facebook
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ZVV-Kampagne: „STEIG EIN. KOMM WEITER.“
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Der Verband öffentlicher Verkehr VÖV begrüsst FABI (Do, 19 Jan 2012)
Der Verband öffentlicher Verkehr VöV unterstützt die heute vom Bundesrat präsentierte Botschaft zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI). Denn der direkte Gegenvorschlag zur VCS-Initiative stellt die Finanzierung der Bahninfrastruktur langfristig sicher. Mit Genugtuung stellt der VöV zudem fest, dass seine in der Vernehmlassung gestellten Forderungen fast alle erfüllt werden: Der Beitrag des Bundes schafft eine bessere «Opfersymmetrie». Hingegen erwartet der VöV, dass die 1. Ausbauetappe auf knapp 6 Milliarden Franken vergrössert wird.
Die Finanzierung der Bahninfrastruktur sollte langfristig sicher gestellt werden
Foto: Marcel Manhart
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur öV-Finanzierungsvorlage FABI vorgestellt und ist damit auf die wichtigsten Forderungen des VöV aus der Vernehmlassung eingegangen. Der VöV
hat immer wieder die Wichtigkeit eines direkten Gegenvorschlages zur VCS-Initiative herausgestrichen und betont, dass ein zeitlich unbefristeter Bahninfrastrukturfonds (BIF) eine
zukunftsfähige Lösung für den weiteren Ausbau und den Unterhalt des Bahnnetzes Schweiz darstellt. Denn ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist für die Bevölkerung, die
Wirtschaft und die Umwelt der Schweiz von zentraler Bedeutung.
Der VöV stellt mit Genugtuung fest, dass seine wichtigsten Forderungen in der Botschaft berücksichtigt worden sind: Es ist für die Vorlage mitentscheidend, dass sich auch der Bund an
der Zusatzfinanzierung beteiligt und so für eine bessere «Opfersymmetrie» sorgt. Zudem begrüsst der VöV, dass einerseits mit den Kantonen eine Einigung über ihren Anteil gefunden
werden konnte. Der Pendlerabzug bei der direkten Bundessteuer andererseits sorgt dafür, dass das Pendeln in Zukunft steuerlich beim öffentlichen und dem privaten Verkehr
gleichgestellt wird.
Der VöV ist überzeugt, dass die Vorlage FABI auch in einer Volksabstimmung mehrheits-fähig ist und dass damit die Grundlage für ein weiteres Kapitel der Erfolgsstory öV Schweiz gelegt
wird. Die Transportunternehmen tragen ihren Teil mit umfangreichen Effizienz-steigerungen in allen Bereichen bei.
Der VöV erwartet, dass die 1. Ausbauetappe (vom Bund mit 3,5 Milliarden angedacht) auf knapp 6 Mia. Franken vergrössert wird, damit Projekte in allen Regionen unterstützt werden
können. Denn nur mit einem leistungsfähigen Schienennetz kann die Schweiz ihren Standortvorteil auch weiterhin bewahren.
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Gesicherte Finanzierung und
langfristiger Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)
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Betriebszentrale Ost: Neues Herzstück der SBB eröffnet (Mi, 18 Jan 2012)
Ab 2016 wird der gesamte Bahnverkehr der SBB aus vier Betriebszentralen (BZ) gesteuert: BZ Mitte, BZ Ost, BZ Süd und BZ West. Nach der BZ West in Lausanne weihte die SBB Ende 2011 das Herzstück am Flughafen Zürich ein. Von dort aus wird der gesamte Bahnverkehr der SBB östlich von Brugg bis zum Bodensee und nach Chur gesteuert.
Blick in die SBB Betriebszentrale Ost in Zürich Flughafen Foto: Marcel Manhart
Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr. Als zweite von vier Herzstücken weihte die SBB Ende 2011 die Betriebszentrale am Flughafen Zürich ein – die
BZ West in Lausanne ist bereits seit Mai 2010 in Betrieb und die BZ Mitte in Olten wird ab kommenden Frühling gebaut. Die BZ Süd in Pollegio befindet sich im Bau und wird 2014 in
Betrieb genommen.
Aus der BZ Ost wird der gesamte Bahnverkehr der SBB östlich von Brugg bis zum Bodensee und nach Chur gesteuert. Dies macht einen Drittel des gesamten Zugverkehrs der SBB aus. An der
Medienführung betonte Bruno Stehrenberger, Leiter Betrieb von SBB Infrastruktur: «Mit den Zentralen beginnt eine neue Ära der Betriebsführung». Zugverkehrsleiter und Disponenten
arbeiten in Sektorenteams zusammen.
Die örtliche Trennung auf national über 100 Standorte fällt somit weg und alle Arbeitsabläufe finden unter einem Dach statt. «Das erleichtert die Kommunikation und Zusammenarbeit
wesentlich, gerade auch im Störungsfall», so Bruno Stehrenberger. Von dieser engen Zusammenarbeit profitieren vor allem die Bahnreisenden: Mit der Konzentration in den
Betriebszentralen schafft die SBB die Voraussetzungen für den Betrieb, den prognostizierten Mehrverkehr bewältigen und die hohe Pünktlichkeit auch künftig sicherstellen zu
können.
Die BZ Ost bietet moderne und attraktive Arbeitsplätze an zentraler Lage. Die Mitarbeitenden der bestehenden Fernsteuerzentren in der gesamten Ostschweiz und in Zürich werden
schrittweise in die BZ integriert. Seit der Eröffnung beschäftigt die BZ Ost 210 Mitarbeitende, bis 2016 werden es 480 Mitarbeitende sein.
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Fotos: SBB Betriebszentrale
Ost
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Bericht SF "Schweiz aktuell" vom 17. Januar 2012
Schweiz aktuell vom 17.01.2012
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Frau übersieht beim Bahnhof Matzingen einen Zug der Frauenfeld-Wil-Bahn und wird schwer verletzt (Di, 17 Jan 2012)
Bei einem Unfall wurde am Sonntagnachmittag, 15. Januar 2012 beim Bahnhof Matzingen eine 22-jährige Frau schwer verletzt und musste mit der REGA ins Spital geflogen werden.
Die Frauenfeld-Wil-Bahn am Bahnhof Matzingen
Foto: Marcel Manhart
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte am Sonntagnachmittag eine 22-Jährige Frau in Matzingen kurz vor 14 Uhr die Geleise der Frauenfeld-Wil-Bahn überqueren. Dabei übersah sie den aus
Richtung Wil einfahrenden Regionalzug 7137.
Trotz einer Schnellbremsung und Warnpfiffen des Triebfahrzeugführers kam es zur Kollision mit der 22-Jährigen. Diese zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde nach der
Erstbetreuung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen.
Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Unfallaufnahme wurde der Bahnverkehr teilweise eingestellt und die
Frauenfeld-Wil-Bahn setzte Ersatzbusse ein.
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Der Übergang beim Bahnhof Matzingen
Foto: Marcel Manhart
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Die Wiener Schnellbahn feiert ihr 50-jähriges Jubiläum (Mo, 16 Jan 2012)
Altbewährt: Am 17. Januar 1962 fuhr die erste Schnellbahn von Floridsdorf nach Meidling und nicht jeder in Wien wünschte ihr damals ein langes Leben.... KURIER vom 15. Januar 2012 - Bericht mit Video
Die Schnellbahn in Wien wird 50
Foto: Marcel Manhart
Am Anfang fuhren noch in jeder Schnellbahn zwei Lokführer mit: Einer im vorderen Triebwagen, der war auch der Bremser. Und einer im hinteren Triebwagenende war notwendig, weil der
hintere Wagen nicht vom vorderen Führerstand gesteuert werden konnte. Dazu gab es noch zwei Respektspersonen mit Kapperl, die Schaffner, sie haben unterwegs regiert.
Wie die Zeit vergeht ...
Heute noch leuchten seine Augen, wenn er von damals erzählt. Damals war Josef Ertl, ein gebürtiger Stockerauer, 25 Jahre jung. Damals war er ein Schnellbahn-Kutscher der ersten
Stunde.
Zug fährt ab – in Floridsdorf. Sein Leben als Eisenbahner lässt sich in 25-Jahr-Kapitel einteilen. Mit 25 ging es mit der S-Bahn los, mit 50 ging er in Pension. Heute ist er 75 und
seit 25 Jahren nur mehr Fahrgast. Gerne erzählt er, während unser Jubiläumszug über die Donaubrücke bummelt, von seiner zweiten Leidenschaft – dem Eisenbahn-Modellbau.
Wiener Skeptiker
Es wär’ wohl nicht Wien, hätte man den Zug der Zeit (die Wiener S-Bahn war europaweit einzigartig, davon wird gleich noch die Rede sein) mit offenen Armen empfangen. „Unter den
älteren Kollegen gab es nicht nur Befürworter“, erinnert sich Herr Ertl, während ein weiterer prall gefüllter Pendlerzug den Praterstern in Richtung Norden verlässt.
Der KURIER zählte nachweislich nicht zur Fraktion der Skeptiker und Schlechtmacher: „Noch 72 Stunden bis zum Tag X“, freute sich das Blatt für seine Leser. Und gab ihnen gleich auch
ein Gefühl von der Zukunft mit auf den Weg: „Mit 100 km/h zwischen Meidling und Floridsdorf!“ (Dass es dann nur 80 waren, sei’s drum.)
Das Tempo war auch mit 80 km/h erstaunlich. Wien sollte in vollen Zügen näher zusammenrücken. Ebenso bemerkenswert: Zum ersten Mal durfte man mit einem Tramway-Fahrschein auch die
Schnellbahn benützen. Dies war deshalb möglich, weil man in der Stadt Wien und im Verkehrsministerium nicht gegen-, sondern miteinander arbeitete.
So haben zum Beispiel die Eisenbahner ihren Bahnhof Floridsdorf einen halben Kilometer weiter südlich, am Franz-Jonas-Platz, neu gebaut. Im Gegenzug haben die Wiener Straßenbahner
ihre Züge nicht länger beim Amtshaus am Spitz halten lassen, sondern die Gleise in Richtung Bahnhof verlegt.
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Wie die Zeit vergeht . . .
Naturgemäß kann sich der Fahrdienstleiter Franz Haas nicht mehr selbst erinnern: An den großen Bahnhof, den das offizielle Österreich der neuen Bahn bereitet hat. Der 51-jährige Wiener
lag noch in den Windeln, als der Festzug am 17. Jänner 1962 am Südbahnhof bereitgestellt wurde und Bundespräsident Adolf Schärf an Bord ging. Dennoch kann Haas, der am zentralen Stellwerk
Praterstern arbeitet und dort mit seinen Kollegen darauf achtet, dass die Züge zwischen Wasserpark und Donaukanal unfallfrei passieren können, Auskunft geben. In seiner Freizeit leitet er
das Bezirksmuseum Leopoldstadt. Und man wird in Wien nicht leicht einen Zweiten finden, der so viel historisches Material zur Geschichte der Wiener Schnellbahn gesammelt und katalogisiert
hat ( siehe Ausstellungsinfo unten ). Auch irgendwie Wien: „Die Skepsis der Wiener ist glücklicherweise binnen weniger Tage verflogen.“
Schon 72 Stunden nach der ersten regulären Fahrt mit Fahrgästen (in den Morgenstunden des 18. Jänner) konnte der KURIER im Chronikteil titeln: „Sturm auf die neu eröffnete Schnellbahn:
Zwei Verletzte. “Ein Gefühl für das Wien der späten 1960er-Jahre geben auch die abgedruckten Reaktionen der Wiener. Anton Stift, 32, Mechaniker aus dem 10. Bezirk, meinte etwa: „Die
S-Bahn ist ein Genuss. Ich kann jetzt um eine halbe Stunde länger schlafen.“ Ein Genuss für ganz viele, denn mit der Straßenbahn benötigte man fast zwei Stunden – vom 21. in den 12.
Bezirk. Auch ein zwischen den Zeilen genervter Fahrdienstleiter aus Floridsdorf wird in der Zeitung zitiert: „Mehr Disziplin wäre notwendig. Sagen Sie das den Leuten.“
Viel Verkehr
Inzwischen ist viel Wasser den Donaukanal hinunter geflossen. Einfahrt in die Station Wien-Mitte. Pensionist Ertl ist keine 25 mehr, möchte auch mit „den Heutigen“ nicht tauschen: „Heute
ist viel mehr Verkehr, haben sie weniger Pausen. Außerdem fahren sie oft ganz alleine.“ Dafür sitzen seine Kollegen auf gefederten Sesseln, die besser vor den permanenten Schlägen, die
von den Schienen ausgehen, schützen.
Was sich im Laufe von 50 Jahren für die Lokführer keineswegs verändert hat: Dass ihr Dienstplan den Rhythmus ihres Lebens vorgibt, und dass der Fahrplan den Takt ihrer Arbeit bestimmt.
Der Eisenbahner lächelt: „Ich hab’ unterwegs immer ganz genau gewusst, wie viele Minuten es vor oder nach der Stunde ist. Aber in welcher Stunde wir uns gerade befinden, das hast du mich
nicht fragen dürfen.“
Auch die Wiener Mentalität hat sich nicht geändert. Derzeit wird über der unterirdischen Station Südbahnhof der neue Hauptbahnhof gebaut. Überall im Land gilt heute die
Unschuldsvermutung. Nur hier regiert wieder einmal die Skepsis. Bei den ÖBB muss man viel Steuergeld in die Hand nehmen, um den Wienern die große Baustelle als ihren Bahnhof der Zukunft
zu verkaufen.
Wie vor 50 Jahren „endet“ unsere Fahrt in Meidling (sagt der Schaffner, heute Zugbegleiter genannt). „Zug 4 Minuten verspätet“, leuchtet’s auf der Anzeigetafel. Das ist nicht so schlimm
wie uns vorkommen mag. Was sind 4 Minuten gegen 50 Jahre? Und was wäre die Wiener Schnellbahn ohne Verspätung?
Bahnorama: Trailer zum Jubiläum
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SONDERFAHRT - 50 Jahre Wiener S-Bahn
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"50 Jahre Wiener Schnellbahn -
Stammstrecke"
Sonderausstellung im Bezirksmuseum Brigittenau
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Im Jahr 2011 fuhren die Wiener Linien 1'650 Mal um die Erde (So, 15 Jan 2012)
U-Bahnen, Autobusse und Strassenbahnen der Wiener Linien legten im vergangenen Jahr insgesamt 66 Millionen Kilometer zurück. An den 365 Tagen des abgelaufenen Jahres umkreisten die Wiener Linien also umgerechnet 1.654 Mal die Erde.
Die U6 fährt täglich eine Strecke von Wien nach Miami Foto: Marcel Manhart
Jeden Tag legen die Fahrzeuge der Wiener Linien etwa 180.000 Kilometer zurück. Das entspricht 4,5 Mal der Wegstrecke des Erdumfanges von 40.000 Kilometern. Allein die Züge auf der U6
legen jeden Tag eine Distanz von insgesamt über 8.500 Kilometern zurück. Das entspricht etwa der Entfernung von Wien nach Miami.
Hunderte Fahrzeuge sind Tag für Tag für die Fahrgäste der Wiener Linien unterwegs. Die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren. "Das ist für uns Auftrag, unser Angebot für die Fahrgäste
laufend auszubauen," schreiben die Wiener Linien in ihrer Medienmitteilung von heute. "2012 geht der Ausbau des Öffi-Netzes in vollem Tempo weiter", so Wiener-Linien-Geschäftsführer
Günter Steinbauer.
Autobusse legen die meisten Kilometer zurück
Die grössten Wegstrecken - 29 Millionen Kilometer - legten 2011 in Summe die Wiener Autobus-Linien auf über 80 Linien zurück. Es folgen die Strassenbahn mit 23 Millionen
zurückgelegten Kilometern sowie die U-Bahn mit einer Wegstrecke von 14 Millionen Kilometern. Im Durchschnitt sind werktags rund 900 Fahrzeuge der Wiener Linien gleichzeitig unterwegs,
um die Fahrgäste rasch und sicher ans Ziel zu bringen.
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Neuer avec.-Shop am Bahnhof von Davos Dorf eröffnet (Sa, 14 Jan 2012)
Am Freitag, dem 13. Januar 2012 öffnete der neue avec.-Shop am Bahnhof Davos Dorf der Rhätischen Bahn (RhB) seine Türen. Damit kann an dem für die RhB wichtigen Standort Davos Dorf ein moderner und den Kundenbedürfnissen entsprechender Treffpunkt angeboten werden. Die Gäste profitieren neu an 365 Tagen im Jahr vom grossen Frischesortiment und den langen Öffnungszeiten. Die Partnerschaft mit Valora wird damit gestärkt. RhB - Medienmitteilung vom 13. Januar 2012
Bahnhof Davos Dorf
Foto: Marcel Manhart
Davos Dorf ist für die RhB ein wichtiger Bahnhof mit grossem Personenaufkommen. Nachdem im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Gemeinde Davos bereits die ebenerdige,
behindertengerechten WC-Anlagen in Betrieb genommen wurde, erhält der Bahnhof Davos Dorf nun Dank dem neuen avec.-Shop eine weitere Aufwertung. Die RhB greift dabei auf ein sehr
erfolgreiches und von den Bahnreisenden geschätztes Konzept zurück, sind doch auch die beiden Bahnhöfe Landquart und Samedan mit einem avec.-Shop ausgestattet. Die RhB stärkt damit
die Partnerschaft mit Valora – netzweit sind nun 16 Bahnhöfe mit einem k kiosk und drei Bahnhöfe mit einem avec.-Shop ausgerüstet.
Qualitativ hochwertiges Angebot
Der erste avec.-Shop in Davos besticht durch das Frischesortiment, die Qualität des Angebots und die Gastfreundschaft der Mitarbeitenden. Frische steht im Vordergrund: Die Kunden
finden von früh morgens bis spät abends ofenfrische Brotwaren und Süssgebäck bis hin zu frischem Gemüse und Obst. Lebensmittel, Milch- und Fleischprodukte, Artikel für den täglichen
Bedarf sowie Presse- und Tabakartikel ergänzen das Sortiment. Eine Alternative zu den Markenprodukten bilden die Artikel der preisgünstigen Eigenmarke ok.-.
Neu kommen die Kunden am Bahnhof Davos Dorf in den Genuss des attraktiven Bistro-Angebots. Dazu zählen die täglich frisch von Hand zubereiteten Sandwiches, die beliebten Hot Dogs und
Curry Würste wie auch warme Snacks. Der Bistrobereich mit Tischchen lädt zum Verweilen ein.
Der avec.-Shop am RhB-Bahnhof in Davos Dorf ist für Valora die elfte Filiale, die im überarbeiteten Konzept und mit modernem Logo gestaltet wurde. Der Slogan «c’est la vie» beschreibt
die Neuausrichtung: Der gastfreundliche Convenience-Treffpunkt deckt die Bedürfnisse des täglichen Lebens aller mobilen Menschen ab.
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Franchisenehmerin vom neuen avec.-Shop in Davos Dorf ist Esther Schwitter. Zusammen mit einem Team von insgesamt 13 Mitarbeitenden betreut sie auf einer Verkaufsfläche von 142 m2 die
Kundschaft. Die Öffnungszeiten sind von Montag - Freitag von 05.00 – 22.00 Uhr und am Samstag und am Sonntag jeweils von 06.00 – 22.00 Uhr.
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Dank SBB RailAway fährt der Mister Schweiz endlich auch Ski (Fr, 13 Jan 2012)
Die ersten Schwünge sind geschafft: Zum ersten Mal stand der amtierende Mister Schweiz Luca Ruch heute in Engelberg Titlis auf den Skiern. Dies machte SBB RailAway möglich, indem die Freizeittochter der SBB für den Mister Schweiz einen Skilehrer suchte.
Luca Ruch steht in Engelberg erstmals auf Skis
Foto: SBB RailAway
Die Snow'n'Rail-Angebote zählen zu den meistgefragten Winterkombi-Angeboten von SBB RailAway - denn Snow'n'Rail-Winterfans erhalten 20 Prozent Ermässigung auf die Bahnfahrt und
den Transfer sowie vergünstigte 1-, 2- und 6-Tages-Skipässe.
Dieses Vergnügen blieb dem amtierenden Mister Schweiz Luca Ruch bislang verwehrt:
Der Thurgauer bekennt, er könne nicht Skifahren.
Kurzerhand suchte SBB RailAway für den schönsten Schweizer einen Skilehrer. Solveig Salomon aus Laufen hat das Rennen gemacht. Die 18-jährige Baslerin fährt seit ihrer Kindheit
Ski, bezeichnet sich als geduldig und hat auch bereits Erfahrung als Skilehrerin gesammelt. Sie freute sich sehr, Luca Ruch zu den ersten Schwüngen zu verhelfen, so dass
auch er in Zukunft von den Snow’n’Rail-Angeboten Gebrauch machen kann. Nach der gemütlichen Anreise im Zug brachte sie Luca Ruch im Skigebiet Engelberg Titlis einen Tag lang das
Skifahren bei. Der schönste Schweizer entpuppte sich als Naturtalent: «Die Natur, die Berge, der Schnee – Skifahren ist eine geniale Outdoor-Sportart. Das war mit Sicherheit nicht
mein letzter Tag auf den Skiern.»
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Die Angebote von SBB RailAway
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Die Fotos: Mister Schweiz lernt Skifahren
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Schnellbahn in Wien ab Dezember 2012 mit kürzeren Intervallen (Do, 12 Jan 2012)
Das Angebot bei den Schnellbahnen in und um Wien soll ausgebaut werden. Der Takt auf der Vorortelinie S45 soll ab Dezember 2012 auf zehn Minuten verkürzt werden. Langfristig soll es auch Linien geben, die die Stadt von Ost nach West durchfahren. Bericht ORF Wien
Eine S-Bahn Garnitur der S45 in Wien Hütteldorf
Foto: Marcel Manhart
Derzeit laufen Verhandlungen der Stadt Wien mit den ÖBB, dichtere Intervalle und neue Strecken stehen im Mittelpunkt der Gespräche. Mit der Eröffnung des Teilbetriebs im neuen
Hauptbahnhof im Dezember 2012 sollen vorerst auch die Pendler aus dem Westen Vorteile haben.
Auf der derzeitigen Westbahnstrecke wird es mehr Schnellbahnen geben, zudem soll auch ein Regionalexpress aus St. Pölten über die neue Westbahnstrecke durch das Tullnerfeld und den
Wienerwaldtunnel fahren.
Neue Linienführungen möglich
Die Stadt Wien sieht durch den Hauptbahnhof mehrere neue Linienführungen möglich. So könnte die Verbindungsbahn zwischen Meidling und Hütteldorf kann nach der Inbetriebnahme des
Lainzer Tunnels nahverkehrsgerecht ausgebaut werden. Der Hauptbahnhof soll mit dem Fahrplanwechsel 2014/15 am 14. Dezember 2014 in Vollbetrieb gehen - mehr dazu in Hauptbahnhof im Zeitplan.
Pläne für Vorortelinie und Flughafen-Schnellbahn
Die S45, die Vorortelinie, soll ab Dezember 2012 ganztägig im Zehn-Minuten-Takt unterwegs sein. Planungen der Stadt Wien sehen auch eine Verlängerung der S45 von der derzeitigen
Endstation Handelskai bis zur Station Praterkai vor. Dort wären Verknüpfungen mit der U2 und der S80 möglich.
Nach dem Wunsch der Stadt wien soll auch die S7 Richtung Flughafen Wien-Schwechat öfters unterwegs sein. Zusätzlich zur Direktverbindung des CAT hätte die Stadt Wien gerne ein
15-Minuten-Intervall auf der S7. Bei den ÖBB heißt es dazu, dass man diesen Vorschlag technisch prüfen müsse. Möglich wäre es nur, wenn die Schnellbahn nicht in allen Stationen
gehalten wird, da sonst der CAT auf der Strecke aufgehalten werde.
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Noch Zukunftsmusik ist der zuletzt kolportierte S-Bahnring um Wien. Die Stadt wünscht sich den zwar für das Jahr 2015. Wer allerdings dafür wie viel zahlt, wird noch intensiv zwischen ÖBB
und der Stadt verhandelt.
Schienenverkehr in der Ostregion (Website der Stadt
Wien)
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Eine erste Bilanz nach einem Monat WESTbahn (Mi, 11 Jan 2012)
Seit einem Monat verkehren auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg auch die Züge des privaten Anbieters WESTbahn. Eine normale Fahrkarte kostet so viel wie ein Halbpreis-Ticket bei den ÖBB. Bericht ORF Oberösterreich
WESTbahn-Sprecher Manfred Mader bei einem Interview Foto: Marcel Manhart
Laut dem Sprecher des Unternehmens, Manfred Mader, sei die Auslastung „sehr gut“ und man sei „sehr zufrieden“, genaue Zahlen will er aber nicht nennen. Nach dem elften Tag konnte
bereits der 100.000 Fahrgast begrüsst werden. Die kleinen „Kinderkrankheiten“ der ersten Tage, wie nicht funktionierende Kaffeemaschinen, habe man inzwischen auch im Griff.
Spannungsgeladen ist das Verhältnis zwischen den Österreichischen Bundesbahnen und dem neuen Mitbewerber. Dass nun erstmals auch auf der lukrativen Westbahnstrecke ein Privater den
ÖBB Konkurrenz macht, sei durchaus bemerkbar, so die Sprecherin des ÖBB-Konzerns, Kristin Hanusch-Linser, glücklicherweise für das Unternehmen aber nicht an der Auslastung. Diese sei
über die Feiertage hervorragend gewesen.
ÖBB: „Pingelige Klagen“
Merkbar seien aber die Klagen, die vom Mitbewerber eingebracht werden: „Das sind Klagen, die schon sehr pingelig sind, wenn zum Beispiel für höhere Preise Klagen eingebracht werden.
Wir sind der Meinung, das entscheiden nicht Richter, auch nicht Gerichte, sondern das entscheidet der Kunde am Ende.“
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Auch die Chefs sind zufrieden: Benedikt Weibel und Stefan Wehinger vor "ihrem Zug"
Foto: Marcel Manhart
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Beitrag in ORF
"Oberösterreich Heute" vom 10. Januar 2012
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Der Verband Öffentlicher Verkehr (VÖV) zeigt Perspektiven für den Schienengueterverkehr in der Schweiz auf (Di, 10 Jan 2012)
Die rasche Realisierung eines Vier-Meter-Korridors durch die Schweiz, der Ausbau der Anschlüsse im Norden und im Süden sowie die Förderung des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) mit neuen Geschäftsmodellen und Innovationen auf verschiedenen Ebenen durch den Bund. Das sind die Forderungen und Bedingungen, die der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) in einem mit der Schienengüterverkehrs-Branche abgestimmten Positionspapier erarbeitet hat.
Der VÖV fordert einen betriebswirtschaftlich ausgerichteten
Wagenladungsverkehr
Foto: Marcel Manhart
Der Schienengüterverkehr in der und durch die Schweiz weist im europäischen Vergleich noch immer sehr hohe Anteile aus – die Rahmenbedingungen jedoch verschlechtern sich
kontinuierlich. Deshalb hat der Verband öffentlicher Verkehr ein mit der Schienengüterverkehrs-Branche abgestimmtes Positionspapier erarbeitet, in dem die Probleme der beiden
Güterverkehrs-Sparten «Fläche» und «Alpentransit» analysiert werden und Forderungen aufgestellt werden.
Mit der Broschüre «Die Zukunft des Schienengüterverkehrs» zeigt der VöV detailliert auf, was es braucht, um dem Schienenverkehr in der Fläche wie auch im Alpentransit neue
Perspektiven aufzuzeigen. Denn unbestritten ist, dass die Schweizerinnen und Schweizer erwarten, dass der Güterverkehr auch inländisch zunehmend auf die Schiene verlagert wird – aus
Gründen der Nachhaltigkeit, aber auch, um die Strassen nicht noch stärker durch Lastwagenverkehr zu verstopfen. Auch die Umsetzung der in der Verfassung seit Jahren verankerten
Verlagerung im Alpentransit wünschen sich alle eher früher als später.
Die Forderungen des VöV in Bezug auf die Verlagerung in der Fläche:
- Der Einzelwagenladungsverkehr EWLV der SBB ist als gut funktionierendes System mit unternehmerischen Ansätzen zu erhalten. Unternehmerisch sinnvolle Lösungen bedingen die
Ausrichtung auf die Stärken des Schienengüterverkehrs und die Frei¬heit, Angebot und Netz nach betriebswirtschaftlichen Kriterien darauf auszurichten. Nach betriebswirtschaftlichen
Kriterien muss das Netz konzentriert werden, um die Stärken der Bahn ausspielen zu können. Ergänzend können EWLV-Verkehre bestellt und finanziell abgegolten werden, die den
betriebswirtschaftlichen Kriterien nicht genügen aber aus volkswirtschaftlichen Erwägungen dennoch auf der Schiene erfolgen sollen.
- Es ist alles zu unternehmen, dass durch eine allfällige Konzentrierung des EWLV-Systems der Schiene kein Verkehr verloren geht, sondern neuer gewonnen wird. Alternativen sind zum
Beispiel kostengünstige Lösungen im kombinierten Verkehr. Dabei muss es gelingen, den heute zu teuren doppelten Umlad Strasse-Schiene und Schiene-Strasse markant zu verbilligen. Der
Bund ist hier mit Impuls-Finanzierungen gefordert und muss wie beim Alpentransit garantieren, dass sich die Rahmenbedingungen – LSVA, Nacht- und Sonntagsfahrverbot, Längebegrenzung
der LKW auf 18 Meter – nicht zu Lasten der Schiene verschlechtern.
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Die Forderungen des VöV in Bezug auf den Alpentransit:
- Die Bahnen sind für die Verlagerung bereit. Sie können ihre Cargo-Produktivität nochmals steigern. Gleichzeitig muss aber die Politik die für die Gotthard-Zulaufstrecken erforderliche
Vier-Meter-Eckhöhe finanzieren. Und sie muss pünktlichen Güterzügen auf der Transitstrecke die gleiche Priorität wie Personenzügen gewähren.
- Die bewährten Lenkungsinstrumente – Nacht- und Sonntagsfahrverbot, LSVA und Längenbegrenzung der LKW – müssen weiterhin greifen, damit der Schienenanteil des Transitverkehrs hoch
bleibt.
- Ausbau der Zulaufstrecken in Deutschland und Italien.
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Erste Raucher-Klage gegen die WESTbahn (Mo, 09 Jan 2012)
Der neue private Bahnbetreiber kassiert für seine Raucherabteile die erste Klage, will aber nicht klein beigeben und im Falle alle juristischen Instanzen durchfechten. Von Heinz Binder - Niederösterreichische Nachrichten
Blick in das Raucherabteil in der WESTbahn
Foto: Marcel Manhart
Die private WESTbahn-Gesellschaft hat nun erwartungsgemäss ihre erste Klage in Bezug auf das Tabakgesetz am Hals. Das Unternehmen hat ja in jedem Zug eigene Raucherabteile mit jeweils
16 Sitzplätzen angelegt.
Diese sind nach Ansicht des Gesundheitsministeriums illegal und verstossen gegen das Gesetz. „Wir haben vom Ministerium noch vor Jahreswechsel eine entsprechende Stellungnahme
erhalten“, weiss WESTbahn-Sprecher Manfred Mader.
Die Positionen: Das Bahnunternehmen pocht auf die rechtliche Ausnahmeregelung für Gaststätten, die auch bei Zügen anzuwenden sei. Das Ministerium hingegen meint, dass diese hier nicht
anwendbar sei. Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es explizit diese Ausnahme. Fakt ist, dass es hier noch keine sicheren
rechtlichen Grundlagen gibt, da in einem derart gelagerten Fall noch kein Gerichtsurteil vorliegt.
Nach der am 29. Dezember 2011 erfolgten anonymen Anzeige wurde nun das behördliche Ermittlungsverfahren zu den Raucherabteilen gestartet. Kostenpunkt: bei der ersten Anzeige bis zu
1000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.
„Wir sind bereit, bis zum Höchstgericht zu gehen“, zeigt sich Mader kämpferisch. Und das könnte Jahre dauern.
Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit, wie berichtet, Risiken
einher. Ab einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn
möglich, heißt es aus dem Ministerium.
Wichtiges Detail am Rande: Auch rauchenden Fahrgästen drohen bei einer Anzeige saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall.
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Im Vorjahr haben über 5 Millionen Personen die Nacht U-Bahn der Wiener Linien benützt (So, 08 Jan 2012)
Rund 5,2 Millionen Fahrgäste verzeichneten die Wiener Linien im abgelaufenen Jahr 2011 in der Nacht-U-Bahn. Gut 45.000 Fahrgäste nützen pro Nacht das Angebot der 24-Stunden-U-Bahn, die am Wochenende sowie in Nächten vor Feiertagen durchgängig und im 15-Minuten-Intervall unterwegs ist. Das sind rund 50 Prozent mehr Fahrgäste als vor dem Start im September 2010 erwartet wurden. Seither fuhren insgesamt rund 7,1 Millionen Fahrgäste mit der Nacht-U-Bahn.
Die Wiener Nacht U-Bahn erfreut sich grosser Nachfrage Foto: Marcel Manhart
Die meisten Fahrgäste in der Nacht-U-Bahn verzeichneten die Wiener Linien 2011 mit rund 145'000 Fahrgästen in der Silvesternacht und zum Wiener Donauinselfest mit ebenfalls noch sehr
beachtlichen 85'000 Fahrgästen.
U4 und U3 am stärksten frequentierte Linien im Nachtbetrieb
Die am stärksten frequentierten Linien im Nachtbetrieb sind die U4 sowie die U3 mit etwa 12.000 bzw. 11.000 Fahrgästen pro Nacht. 2012 wird die U-Bahn in insgesamt 115 Nächten
durchgehend unterwegs sein.
Die Nacht-U-Bahn erschliesst das gesamte Wiener U-Bahn-Netz mit 101 Stationen und allen fünf Linien. Die Wiener Linien setzen zur Sicherheit der Fahrgäste im Nacht-Betrieb
videoüberwachte Züge ein. Ausserdem sind im ganzen Netz Nightliner unterwegs, die auf die Einhaltung der Hausordnung achten und in enger Abstimmung mit der Polizei agieren.
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Streit unter Asylbewerbern legt Zugverkehr in Ziegelbrücke lahm (Sa, 07 Jan 2012)
Gestern Freitag, 06. Januar 2012 sind sich Asylbewerber im Interregio 1790 zwischen Sargans und Ziegelbrücke und später auf dem Bahnhof in Ziegelbrücke in die Haare geraten. Auch das geschickte Vorgehen der Zugbegleiter konnte die Streithähne nicht beruhigen, worauf die Polizei beigezogen wurde. Der IR 1790 (Chur - Sargans - Ziegelbrücke - Zürich HB - Basel SBB) konnte fast eine Stunde lang nicht weiter fahren. Aufgrund seiner Angetrunkenheit wurde ein 18-jähriger Mann aus Somalia in Polizeigewahrsam genommen. Sein 6jähriger Neffe wurde bis zum Eintreffen der Eltern über Stunden durch die Polizei gehütet. Ein Zugbegleiter wurde am Kopf verletzt. Meldung der Kantonspolizei St. Gallen vom 07. Januar 2012
Ein Interregio am Gleis 6 in Ziegelbrücke (Archiv-) Foto: Marcel Manhart
Kurz vor 20.00 Uhr befanden sich zwei Iraker und drei Somalier im Interregio 1790 aus Chur in Richtung Zürich. Noch im Zug gerieten sich ein 18-jähriger Somalier und ein 21-jähriger
Iraker in die Haare. In Ziegelbrücke verliessen die Asylbewerber den Zug. Zugbegleiter der SBB versuchten den Streit zu schlichten. Gerade der 18-jährige stark angetrunkene Somalier
liess sich nicht beruhigen.
Die Auseinandersetzung auf Gleis 6 führte dazu, dass der Interregio nicht weiter nach Zürich und Basel fahren konnte. Erst als die Polizei Zwangsmittel gegen den Betrunkenen
einsetzte, liess die Sicherheitslage eine Weiterfahrt des Zuges zu. Der stark betrunkene Somalier wurde zur Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Sein 6-jähriger Neffe
wurde bis zum Eintreffen seiner Eltern aus dem Bernbiet, durch Polizisten gehütet.
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Siehe auch Bericht im St.
Galler Tagblatt vom 07. Januar 2012
(PS: Der IR 1790 ist kein Doppelstockzug)
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Premium Class im ÖBB Railjet: Jause wie am Schulwandertag (Fr, 06 Jan 2012)
Zu wenig Personal - Damit das Publikum die Einsparungen nicht spürt, reissen sich die Kellner die Haxen aus und servieren die Zugbegleiter in der Premium Class. Von Thomas Rottenberg - derStandard.at vom 05. Januar 2012
In der Premium Class gibt es für 25 Euro Aufpreis u.a. ein fünfgängiges Snack-Menü und Freigetränke
Foto: Marcel Manhart
Sage keiner, die ÖBB würde die Westbahn nicht kopieren: "Wenn Sie noch etwas brauchen, rufen Sie mich", erklärt der Zugbegleiter kurz nach Linz. Dann setzt er sich im gut gefüllten
Premium-Class-Waggon des Railjets nach Zürich auf einen leeren Platz - bis der nächste Getränkewunsch an ihn herangetragen wird. Dabei gehört Servieren definitiv nicht zu den Aufgaben
eines "Schaffners". Nicht bei der ÖBB: Dafür sind die Leute von E-Express, dem (Noch-)Caterer der ÖBB, zuständig. Wenn es sie denn gibt.
Das Service-System im Railjet ist einfach: Eine Servicekraft schiebt einen Trolley durch die Zweite Klasse. Wer mehr will, muss ins Bistro. Von dort aus wird auch in die Erste Klasse
an den Platz serviert. In der "Premium Class" dagegen wird Flugzeug-Businessclass gespielt: Für 25 Euro Aufpreis gibt es hier u.a. ein fünfgängiges Snack-Menü und Freigetränke. Dafür
ist noch eine Servicekraft abgestellt.
Verschwundene Kellner
Doch immer öfter kommt es vor, dass der Premium-Servierkörper rasch einen Drink bringt - und dann verschwindet. Wofür da der Aufpreis bezahlt wird, lässt sich dann nicht ergründen:
Wenn in Richtung Wien ab St. Pölten gar kein Servicepersonal mehr auftaucht, gibt es auch niemanden, den man fragen könnte
Mitte Dezember, im Railjet gen Zürich, lüftete dann ein Bistro-Kellner das Geheimnis der verschwundenen Kollegen: Vom eingesprungenen Zugbegleiter war er aus dem Bistro zum
Zubereiten/Aufwärmen der Premium-Gerichte in die kleine Premium-Kombüse geholt worden. Beim Servieren entschuldigte er dann immer wieder die "verschwundene" Kollegin: "Die ÖBB zahlen
nur mehr zwei Leute pro Railjet-Garnitur". Und das, obwohl allen klar sei, "dass das System dann nicht funktioniert".
Mission Impossible
Denn während er für Bistro und First Class zuständig sei, solle der Kollege nun gleichzeitig mit dem Snack-Wagerl alle Economy-Waggons betreuen - und die Premium-Class verhätscheln.
Die liegt jedoch am anderen Zugsende. "Schon wenn der Zug nur halb voll ist, geht das nicht. Heute (auch im Online-Fahrplan stand "starker Reisetag"; Anm.) ist es unmöglich. Alle
beschweren sich - zu Recht." Nicht nur im Luxuswagen: Auch die Holzklasse bleibe unterversorgt. Flucht ins Bistro? Sinnlos: "Ich muss ja in der Premium aushelfen - da steht im Bistro
alles."
Abhilfe sei keine in Sicht: "Uns hört keiner zu. Vielleicht helfen ja Fahrgast-Beschwerden." Freilich: Auf Anfrage von derStandard.at betont die ÖBB-Kommunikationsstelle, dass es die
geschilderten - von mehreren Mitarbeitern als Regelzustand beschriebenen - Zustände gar nicht gebe: "Seit Fahrplanwechsel kann es bei nicht stark ausgelasteten
Railjet-Doppelgarnituren (nur an nicht starken Reisetagen) dazu kommen, dass in der hinteren Garnitur nur zwei Mitarbeiter im Einsatz sind. In den anderen Garnituren sind drei
Mitarbeiter und ein Zugbegleiter im Einsatz, zwischen Wien und St. Pölten sogar mehrere Personen", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme.
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Railjet-Crews und -Nutzer erzählen und erleben es anders. Fakt ist: Beim oben beschriebenen Zug handelte es sich um eine der "anderen Garnituren". Die meist schütter besetzte
Premium-Class war gut ausreserviert - und das Personal "schwamm" ab Wien. Dazu gab es seitens der ÖBB keine Reaktion.
Schoko-Trolley
Kein Wunder: Klagen über die Bordversorgung auf Langstreckenzügen dürften die ÖBB gewohnt sein. Dass das Kürzel "IC" (InterCity) besagt, dass es keinen Speisewagen gibt, weiß das Publikum
mittlerweile. Aber es gibt ja das "mobile Bordservice". Per Trolley. Was nicht jeder weiß: Dieses Wagerl enthält mitunter nur Schokolade und Getränke - und zwar ab dem Startbahnhof. Wer
vor Weihnachten um Mittag von Bregenz nach Osten fuhr, erfuhr von den Wagerl-Kellnern, die permanent um Entschuldigung bitten mussten ("Ich kann nix dafür!"), dass Weckerl, Sandwiches
& Co erst in Innsbruck an Bord kämen. Von Bregenz nach Innsbruck braucht der IC drei Stunden.
"Das ist nicht nur heute so", erklärt der Trolley-Mann sein reines Trash-Sortiment: Er habe aber ein paar Snack-Sackerln (eine Gastro-"Novität" der ÖBB: Eine
Jausensackerl-Schulwandertags-Reminiszenz aus Apfel, Saft und Schinkensemmel) gehabt. "Die will und braucht zwar keiner - aber wenn es nix anderes gibt, kaufen die Leute zu Mittag
irgendwann sogar das."
Neu ausgeschriebene Gastro-Versorgung
Auch in solchen Fällen bedauern die ÖBB zwar allgemein das Ungemach, äußern sich aber nicht zu Umständen oder Regelmäßigkeit. Nicht ohne Grund: Ende November endete die Bewerbungsfrist
für die neu ausgeschriebene Gastro-Versorgung am Zug. Laut ÖBB-Presseabteilung haben mehrere Bieter "qualitativ sehr hochwertige Angebote" abgegeben. Namen nennt man (noch) keine: "Im
Jänner wird ein finaler Präsentationstermin stattfinden, bei dem die Anbieter ihre Detailkonzepte vorstellen."
Danach soll es schnell gehen: Der neue Caterer soll im April 2012 loslegen. Zeit und Lust, sich da jetzt noch um die aktuelle Gastro-Performance zu kümmern, dürften endenwollend sein. Zum
Handkuss kommen so die Fahrgäste. Und das Personal im Zug - das sich, um die Fahrgäste zu befrieden, zu einer Serviceleistung verpflichtet fühlt, die das Management bislang als
Westbahn-typisches Feature verhöhnt hatte: ÖBB-Zugbegleiter, hatte man voll Stolz immer wieder erklärt, seien schließlich keine Kellner.
Thomas Rottenberg, derStandard.at, 05.01.2012
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Neuer Tramtunnel zum Grazer Bahnhof ab November 2012 offen (Do, 05 Jan 2012)
In Graz ist in knapp elf Monaten die Strassenbahn-Unterführung unter dem Gürtel fertig. Anschliessend folgt der Neubau der Bahnbrücke in der Eggenberger Strasse. Von Hans Andrej - Kleine Zeitung
Einfahrt zum neuen Tramtunnel: Jetzt folgen die Arbeiten im Inneren des Tunnels und am Platz selbst
Foto: Marcel Manhart
Zug um Zug, wie es sich eben für eine Gleisbaustelle gehört, gehen die Arbeiten an der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof planmäßig voran. Ende November 2012 wird der
neue Tramtunnel von der Annenstraße unter dem Gürtel und dem Europaplatz zur Eggenberger Straße den Betrieb aufnehmen. Unterirdisch macht die Straßenbahn dann wieder die Schleife zum
Bahnhof.
Das Riesenloch vor dem Bahnhof hat sich mittlerweile wieder geschlossen. Nur einige "Fenster" geben den Blick in den Tunnel frei. Jetzt folgen der Innenausbau der Röhre sowie die
Neugestaltung des Platzes darüber. Und schließlich beginnen mit Anfang Februar die Bauarbeiten für die kreisförmige Überdachung vor dem Bahnhofsgebäude. Dafür müssen die Haltestellen
der innerstädtischen Buslinien weiter nach Norden verlegt werden. Ende November ist der Grazer Part des Nahverkehrsknotens, die Unterführung mit einem Kostenvolumen von rund 90
Millionen Euro, fertig.
Eigentlich erst richtig los geht es dann allerdings mit dem auch schon länger laufenden ÖBB-Projekt Hauptbahnhof 2020. Denn unmittelbar nach der Tunnelfreigabe beginnt die Errichtung
des neuen Bahnbrücken-Tragwerks in der Eggenberger Straße. Die Bauarbeiten werden dort etwa zehn Monate bis Oktober 2013 dauern. Weitere Arbeiten der ÖBB im Bereich der Bahnsteige mit
einem neuen Personentunnel im nördlichen Bereich von der Waagner-Biro-Straße her und einer neuen Überdachung der Bahnsteige sollen dann 2015 abgeschlossen sein. Laut
ÖBB-Projektleitung müssen lediglich Teile der Bahnsteige zeitweise gesperrt werden.
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"Wir sind mit den Arbeiten am Nahverkehrsknoten, das seit Langem größte Bauprojekt in Graz, voll im Zeitplan", freut sich Stadtbaudirektor Bertram Werle.
Fotos: Graz Hauptbahnhof und
Umgebung
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Nahverkehrsdrehscheibe Graz Hauptbahnhof
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ÖBB-Bildgalerie Projekt Graz Hauptbahnhof 2020
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ÖBB-Informationen: Bahnhofsumbau Graz Hauptbahnhof
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Jubiläumslokomotive Ge 4/4 1 der Appenzeller Bahnen enthüllt (Di, 03 Jan 2012)
Während zwei Jahren wird die Lokomotive Ge 4/4 1 der Appenzeller Bahnen das Logo des Jubiläums 500 Jahre in der Eidgenossenschaft 1513 – 2013 tragen. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden und die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden weihten zusammen mit AB-Direktor ad interim Erwin Rusithauser heute am Bahnhof in Urnäsch die Jubiläums-Lok ein. Die neu beschriftete Lokomotive, mit dem Jubiläumslogo "AR-AI 500" und dem Schriftzug «Wir FAIARN» soll gemäss dem Ausserrhoder Landammann Hans Diem das Jubiläum bekannt machen. Am 17. Dezember 2013 jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem das damals noch ungeteilte Land Appenzell als dreizehnter Stand in die Alte Eidgenossenschaft aufgenommen wurde. Dieses Jubiläum feiern die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden nun gemeinsam. Dazu sind von offizieller Seite für das Jahr 2013 Gedenkfeierlichkeiten, ein Geschichtsprojekt, ein Musiktheater und ein Kulturprojekt vorgesehen.
Die Jubiläumslok nach der Enthüllung am Bahnhof Urnäsch Foto: Marcel Manhart
Die Entstehung des Kantons Appenzell und der beiden Halbkantone
Vom 12. bis ins 14. Jahrhundert standen weite Teile des Appenzellerlands unter der Herrschaft des Klosters St.Gallen. Das Verhältnis war konfliktbeladen. Die Bevölkerung wehrte sich
gegen die klösterliche Obrigkeit. Es kam auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. 1429 ging die Herrschaft der Äbte zwar zu Ende, Abgaben ans Kloster mussten aber noch bis 1566
geleistet werden. Obwohl die Appenzeller den Eidgenossen Truppen zur Verfügung stellten, war die Aufnahme in den Bund eine zähe Angelegenheit. Im vierten Anlauf, am 17. Dezember 1513,
klappte es. Appenzell wurde als 13. Mitglied in den Bund der Eidgenossen aufgenommen. Zuvor wurden in den Jahren 1501, 1510 und 1512 drei Gesuche abgelehnt.
Die Reformation und die Kritik an der katholischen Kirche führten zwischen 1522 und 1531 auch in den beiden noch zusammen gehörenden Landesteilen zu Konflikten. Nachdem die
Landsgemeinde 1525 beschlossen hatte, dass jede Pfarrei sich für einen Glauben entscheiden könne, schlossen sich die Äusseren Rhoden der neuen Lehre an. Die Bevölkerung der Inneren
Rhoden blieb beim katholischen Glauben. Spannungen und Zwistigkeiten waren die Folge. Nach erfolglosen Vermittlungsversuchen stimmten Ausserrhoden und Innerrhoden dann an separaten
Landsgemeinden der friedlichen Trennung in zwei Halbkantone zu. Im Landteilungsbrief vom 8. September 1597 wurde die Trennung in die Halbkantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell
Innerrhoden besiegelt.
Appenzeller Bahnen offizieller Transportpartner
Die Appenzeller Bahnen sind der offizielle Transportpartner des Jubiläums 500 Jahre in der Eidgenossenschaft 1513 – 2013. Die AB Ge 4/4 1 ist in der Schweiz die erste Lokomotive, die
mit einem besonders ökologischen Verfahren (frei von PVC, Chlor, Weichmacher und Schwermetallen) beschriftet wurde.
Die Geschichte der Appenzeller Bahnen
Im Rahmen einer Fusion der appenzellischen Bahnen nämlich der Trogenerbahn, der Rorschach-Heiden-Bergbahn, der Bergbahn Rheineck-Walzenhausen und der ehemaligen Appenzeller Bahnen
entstanden im Sommer 2006 die neuen Appenzeller Bahnen. Das erst junge Unternehmen sieht auf eine bewegte Vergangenheit zurück.
1875 Eröffnung Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB)
1875 Eröffnung Linie Winkeln-Herisau-Urnäsch (Appenzellerbahn)
1886 Urnäsch-Appenzell (Appenzellerbahn)
1889 St.Gallen-Teufen-Gais (Gaiserbahn)
1896 Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn (RhW)
1903 St.Gallen-Speicher-Trogen (TB)
1904 Gais-Appenzell (SGA)
1911 Linie Gais-Stoss-Altstätten (AG)
1912 Eröffnung Appenzell-Wasserauen (Säntisbahn)
1913 Eröffnung Gossau-Herisau (Appenzellerbahn),
gleichzeitige Einstellung Strecke Winkeln-Herisau
1930 Elektrifizierung Linie Rorschach-Heiden
1931 Elektrifizierung Linie Appenzell-St.Gallen
1933 Elektrifizierung Linie Appenzell-Gossau
1958 Elektrifizierung Linie Rheineck-Walzenhausen
1966-1988 Entfernung der Zahnstangenabschnitte (Ausnahme Ruckhalde)
1947 Fusion Appenzellerbahn + Säntisbahn zur Appenzellerbahn
1948 Fusion SGA und AG zur SGA
1988 Fusion der SGA und Appenzellerbahn zu der Aktiengesellschaft APPENZELLER BAHNEN
2006 Fusion AB, RHB, RhW und TB zu den heutigen Appenzeller Bahnen AG
Enthüllung der Jubiläumslokomotive in Urnäsch
Die Enthüllung dieser neu beschrifteten Lok war aber auch Anlass, dass sich heute die Ausserrhoder Regierung und die Innerrhoder Standeskommission auf dem Bahnhofareal von Urnäsch ein
gutes neues Jahr und beste Gesundheit wünschen konnten, denn versammelt war viel Prominenz aus den beiden Kantonen.
Franz Breitenmoser, Gesamtprojektleiter des Jubiläums «AR-AI 500», lenkte schliesslich den Fokus auf den eigentlichen Grund der Zusammenkunft, dass 2013 die beiden Appenzeller Kantone
mit verschiedenen Feierlichkeiten und Projekten dem vor 500 Jahren stattgefundenen Beitritt als 13. Stand zur Alten Eidgenossenschaft gedenken. Die anlässlich des Jubiläums geplanten
Projekte sind gemäss Breitenmoser auf guten Wegen. Für das Festspiel auf dem Landsgemeindeplatz von Hundwil hätten gut 200 Mitwirkende gefunden werden können, allerdings deutlich mehr
Frauen als Männer. Von den 211 Personen, die am grossen Festspiel mitmachen, sind 160 Frauen.
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Im Rahmen des Geschichtsprojektes, welches auf der Internetseite «www.zeitzeugnisse.ch» Einblicke in die appenzellische Vergangenheit geben will, sind bislang knapp 300 Zeitzeugnisse und
Filmdokumente zu finden. Aus beruflichen Gründen musste Ursula Badrutt Schoch die Leitung des Ressorts Kultur abgeben, sie wird ersetzt durch Hannes Göldi. Anschliessend erklärte der
Ausserrhoder Landammann Hans Diem, die Appenzeller Bahnen symbolisierten das Gemeinsame der beiden Appenzeller Kantone. Die AB-Lokomotive sei deshalb ein guter Botschafter, um das Logo
allgemein bekannt zu machen. «Es ist uns eine Ehre, die Lok zwei jahre lang zur Verfügung zu stellen, erklärte AB-Dirketor ad interim, Erwin Rutishauser.
Den ausführlichen Bericht mit Links und Fotos finden Sie hier
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Alle Fotos vom Anlass in Urnäsch am 03.
Januar 2012 finden Sie hier
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Die besten Wünsche zum Jahreswechsel und viel Glück im 2012 (Sa, 31 Dez 2011)
Habt Ihr manchmal auch das Gefühl, dass heutzutage die Stunde keine 60 Minuten mehr hat? Mir jedenfalls geht es so und die Zeit vergeht unheimlich schnell. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und deshalb möchte ich heute nochmals die Gelegenheit nutzen Euch allen recht herzlich zu danken! Ein herzliches "Dankeschön" an alle Besucher und Leser von "info24 / Blog24" sowie an alle meine Freunde und Bekannten für die gute Zusammenarbeit, die Informationen, Hinweise und konstruktiven Kommentare und natürlich auch für die Fotos, die ich im verlaufe des Jahres von Euch erhalten habe. Euch allen wünsche ich einen tollen Silvester 2011 sowie gute Gesundheit, einen guten Rutsch in's neue Jahr und alles Gute sowie viel Glück und Erfolg im 2012!
Mögen im 2012 alle Signale von rot auf grün wechseln!
Foto: Marcel Manhart
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4010 in Zürich HB

